PrimaSchule

PrimaSchule ist eine Studie zur Evaluation von Maßnahmen zur schulischen Gesundheitsförderung und Primärprävention bei Mädchen und Jungen in der Sekundarstufe I (5.-6. Jahrgang) unter besonderer Berücksichtigung von sozial benachteiligten Gruppen und Migranten.

 

Die Wirksamkeit schulischer Programme zur Gesundheitsförderung und Suchtprävention ist zwar allgemein nachgewiesen, ist bisher jedoch kaum untersucht. Das Ziel der PrimaSchule-Studie war es, die Wirksamkeit der Lebenskompetenzprogramme „Fit und stark für's Leben“ und „Erwachsen werden“ (Schleswig-Holstein) sowie das „Buddy-Projekt“ (Berlin) mit dem Fokus auf sozial Benachteiligte und Migrantenkinder zu untersuchen. Die Evaluationsstudie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung durchgeführt.

 

Die Studie war eine teilrandomisierte kontrollierte Interventionsstudie mit Interventions- und Kontrollgruppe im Längsschnitt. Die Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klasse sowie deren Lehrer wurden insgesamt dreimal befragt. Die schriftliche Befragung erfolgte zu Beginn (t0) und nach Abschluss (t1) der einjährigen Intervention sowie ca. sechs Monate später (t2). Die gewonnenen Erkenntnisse aus der Studie sollen u.a. dazu dienen, Programmanbietern und gesundheitspolitischen Akteuren eine Rückmeldung zur Effektivität primärpräventiver Lebenskompetenzprogramme für diese Zielgruppe zu geben, um eine zielgruppenspezifische Anpassung und Umsetzung schulischer Programme zur Gesundheitsförderung zu ermöglichen.

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Vortrag_Armut und Gesundheit_2012.pdf
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PrimaSchule_Endbericht Berlin_2010.pdf
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Poster_Kongress Armut und Gesundheit_200
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Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.prima-schule.de.

Projektverantwortliche ist Dr. Veronika Ottova-Jordan.

 

 

Prof. Dr. phil. Ulrike Ravens-Sieberer

MPH, Professorin für

Gesundheitswissenschaften,

Gesundheitspsychologie und

Versorgung von Kindern und

Jugendlichen in Deutschland