BELLA-Studie

Die BELLA-Studie ist eine Studie zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland.

 

Die BELLA-Studie erhebt Daten zum seelischen Wohlbefinden und Verhalten von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Sie ist als Modul zur psychischen Gesundheit an den Kinder- und Jugendgesundheitssurvey (KiGGS) angeschlossen, der von 2003 bis 2006 (Basiserhebung) und von 2009 bis 2012 (Welle 1) Kinder und Jugendliche in ganz Deutschland untersuchte. Eine repräsentative Teilstichprobe von etwa 3.000 Kindern, Jugendlichen und deren Eltern sowie jungen Erwachsenen wurde im Rahmen der BELLA-Studie vertieft zur psychischen Gesundheit befragt.

 

Darüber hinaus fanden von 2004 bis 2008 zwei Nachbefragungen im Abstand von jeweils einem Jahr statt, um die Entwicklung der TeilnehmerInnen und die Auswirkungen von Risiko- und Schutzfaktoren beobachten zu können. Von 2009 bis 2012 erfolgte die mittlerweile vierte Befragung im Rahmen der BELLAplus-Studie. Eine Besonderheit in BELLAplus ist die telefonische Durchführung eines wissenschaftlich geprüften klinischen Interviews. Mit den Informationen aus telefonischen Interviews und Fragebögen können sowohl Fragen zum Verlauf von psychischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter beantwortet als auch Bedarfe und die Qualität in der Versorgung dargestellt werden.

 

Alle Hauptergebnisse der BELLA-Basiserhebung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind in der Zeitschrift „Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz“ erschienen:

2013_UKE_Wissen_u_Forschen.pdf
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2007_Ravens-Sieberer_Psychische Gesundhe
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Publikationen

BELLA_Publikationsliste_022016.pdf
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Weitere Informationen finden Sie auf der Website www.bella-study.org.

Projektverantwortliche ist Dr. Fionna Klasen.

 

 

Prof. Dr. phil. Ulrike Ravens-Sieberer

MPH, Professorin für

Gesundheitswissenschaften,

Gesundheitspsychologie und

Versorgung von Kindern und

Jugendlichen in Deutschland